FC Union Schafhausen 1910 e.V.


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Spielberichte

Archiv > Saison 08/09 > 1. Mannschaft

34. Spieltag: SC 09 Erkelenz II - FC Union Schafhausen 0:2 (0:1)

Auch im letzten Spiel wollten wir unsere eindrucksvolle Serie nicht enden lassen. Schließlich galt es Platz 3 zu verteidigen und uns den inoffiziellen Titel des Rückrundenmeisters zu sichern.Union musste einige Ausfälle verkraften. Arend, Peters, Lenzen, Vriens, Louis mussten alle passen, dafür wurde die Mannschaft mit den A-Junioren Trox und Kucherov in der Startformation verstärkt. Das Spiel ging relativ langsam und abtastend auf beiden Seiten los und keine Mannschaft schaffte es den Gegner entscheidend unter Druck zu setzen. Somit dauerte es fast 25 min ehe man den ersten guten Angriff und somit die erste Chance der Union notieren konnte. Nach schöner Flanke von Heuter und Kopfballablage von Dias scheiterte ten Bosch per Direktabnahme am Erkelenzer Schlussmann. In der 40.min war es dann soweit. Nach einer Ecke war Dias mit dem Fuß zur Stelle und es stand 1:0 für die Union.
In Halbzeit 2 schafften wir es von Minute zu Minute immer besser, Druck auf den Gegner auszuüben und erarbeiteten uns so auch einige Chancen. Erkelenz blieb dagegen weitestgehend harmlos im Angriff. Wenn sie einmal etwas gefährlicher vor das Tor von Keeper Busch kamen, so wurde der Vorstoß durch die mit zunehmender Spielzeit immer sicher stehende umformierte Abwehrkette frühzeitig abgewehrt. So konnte man relativ entspannt darauf warten, dass irgendwann das entscheidende Tor zum 2:0 fiel. In der 69. min war es dann soweit, als Dias per Kopf, nach schöner Flanke von Heuter, sein 14. Saisontor im 19. Spiel erzielte.
Damit war das Spiel entschieden und die Union konnte sich den wohlverdienten 3. Platz am Saisonende sichern. Vor dieser Leistung der Mannschaft, insbesondere in der Rückrunde, kann man nur den Hut ziehen.
Zu erwähnen wäre noch, dass der langzeitverletzte Alex Kleerbaum in der 88. min eingewechselt wurde und somit sein langersehntes Comeback feiern konnte. Außerdem bestritt Carlos Dias sein letztes Spiel für die Union und verabschiedete sich mit einem Doppelpack Richtung Heinsberg-Lieck. Da kann man nur sagen: Selber Schuld!! Trotzdem ein dickes fettes „Danke“ an Carlos und der gesamten Truppe für die sensationelle Saison.
So kann es weitergehen.


Holger Louis

33. Spieltag: FC Union Schafhausen - BC 09 Oberbruch 2:0 (0:0)

Nach dem Punktesammeln in den letzten Wochen hatten wir unser Ziel erreicht. Ein „Endspiel“ gegen Oberbruch um den dritten Platz. Wir hatten es nun selber in der Hand durch einen Sieg am Nachbarn vorbeizuziehen und so nach gefühlten 100 Jahren in der Abschlusstabelle vor dem OBC zu stehen. Zu Beginn war das Spiel sehr zerfahren und beide Mannschaften konnten sich zunächst kaum Torchancen erarbeiten
Als Alex Vriens aus 30 Metern abzog, setzte der zahlreich vertretende Unionanhang schon zum Jubeln an, doch sein Schuss krachte nur gegen das Gebälk.
Vriens war auch anschließend der große Pechvogel des Spiels! Nach einem Zusammenstoß mit Gästespieler Hess war die Partie für ihn beendet. Sein Frust darüber brachte er allen deutlich zum Ausdruck. Zur Pause musste der nächste Spieler verletzungsbedingt passen. Für Spielertrainer Louis kam Thomas Peters, der das Offensivspiel zusätzlich beleben sollte.
Die zweite Halbzeit gehörte dann auch ganz klar der Union. Gerade eingewechselt, vergab Laumen nach guter Vorarbeit von Vogels die erste Großchance kläglich. Anschließend trieb Carlos Dias sowohl die Mannschaft als auch die Zuschauer zur Verzweiflung, indem er in zehn Minuten drei hundertprozentige Torchancen vergab. Ein anderer Spieler hätte es wohl mit dem Tore schießen drangegeben, aber Dias war nach einer Ecke zur Stelle und erzielte das hochverdiente und vielumjubelte 1:0 (80.). Ein Simon Heuter hätte den anschließenden Spielersandwich als Torschütze wohl nicht überlebt. Schafhausen setzte nach der Führung nach und die beiden eingewechselten Peters und Laumen entschieden die Partie (87.). Nach Pass von Peters ließ Laumen zwei Gegenspieler ins Leere rutschen und schob mit links ein. Der Sieg über den Nachbarn war perfekt, Platz 3 war nun erreicht! Positiv war auch wieder zu vermerken, dass die Abwehr um Keeper Busch trotz des Ausfalls von Louis nahezu fehlerlos agierte und der OBC kaum zu klaren Torchancen kam.
Jetzt gilt es nur, dass Erreichte nicht am letzten Spieltag in Erkelenz zu verspielen. Denn die Gefahr, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen, ist hoch!


Martin Laumen

32. Spieltag: TuS Frelenberg - FC Union Schafhausen 0:4 (0:2)

Trotz guter Platzverhältnisse waren die äußeren Bedingungen aufgrund gefühlter 80°C auf der Seite des inneren Schweinehunds, welchen es mal wieder zu überwinden galt. Die Begegnung begann erstaunlich schnell und laufintensiv und Schafhausen war vor allem nach Ecken sehr gefährlich. Bereits nach 12 Minuten war Carlos Dias zur Stelle als das Leder nach Kopfball von Alex Vriens von der Latte fiel. (12.) Aber anstatt weiter Druck zu machen, verfiel die Union in Tiefschlaf und gab das Spiel unnötigerweise aus der Hand. Kurz vor der Pause kam Freddy ten Bosch aus 11 Metern zum Schuss und den daraus resultierenden Abpraller staubte erneut Carlos Dias ab. (42.)Nach der Pause wurde Schafhausen wieder besser und gewann mehr Spielanteile. Simon Heuter legte das dritte Tor für Carlos Dias auf, welches jedoch fälschlicherweise aberkannt wurde, weil der sonst sehr starke Schiedsrichter den Ball im Toraus gesehen hatte. (60.) Kurze Zeit später entschieden unsere Joker das Spiel: Thomas Arend spielte den Ball in den Lauf von Martin Laumen, welcher nach zuvor vergebener Großchance keine Mühe hatte, den Torwart auszugucken. (72.) Wenig später erkämpfte sich Thomas Arend im Strafraum den Ball und legte erneut auf Martin Laumen ab, der auch diesen Ball ins Ecke legte. (81.) Kurz vor Schluss hatte Thomas Arend das Tor selbst auf dem Fuß, doch der Heber über den Torwart senkte sich zu spät. (86.)Der Sieg war gerecht, auch wenn die Union sich 20 Minuten lang hängen ließ und Torwart David Busch zu einigen Paraden gezwungen wurde. Als nächster Gegner ist Oberbruch zu Gast und dort gilt es im direkten Duell Platz 3 zu ergattern.

Simon Heuter

31. Spieltag: SV Schwanenberg - FC Union Schafhausen 2:2 (1:0)

Nachdem wir im Laufe der Saison kaum Punkte gegen die Topteams geholt hatten, wollten wir in Schwanenberg auf keinen Fall leer ausgehen. In der Anfangsphase war der Gastgeber sichtlich überrascht vom Engagement, das die Union an den Tag legte. Es war ein schnelles Spiel von beiden Seiten, was in der ersten Halbzeit jedoch kaum mit Torchancen bestückt war. Aber dennoch lagen wir zur Pause zurück, da David Busch eine Kopfballrücklage falsch einschätzte und sich den Ball selbst ins Tor legte (35.). Diesen Fehler machte er einige Minuten später wieder gut, als er nach einem Schuss aus 16 Metern stark parierte.Im zweiten Durchgang spielte die Union weiter mit, doch konnte sich lange Zeit keine Torchance erarbeiten. Nachdem Christian Vogels eher unabsichtlich einen gegnerischen Angreifer zu Fall brachte, folgte der berechtigte Elfer, welcher sicher verwandelt wurde. Auch nach diesem Rückschlag gab Schafhausen nicht auf und spielte weiter mit. Nachdem Carlos Dias und Simon Heuter sich durch Fehlverhalten quasi selbst auf die Bank schickten, kam durch Einwechslung von Martin Laumen und Thomas Arend frischer Wind in die Offensivaktionen Schafhausens. Den gerechten Lohn dafür erntete Thomas Arend auch direkt, als er nach einem Abpraller des Torwarts am schnellsten schaltete und das Leder ins Tor legte (75.). Die Schlussminuten gehörten der Union und Schwanenberg versuchte mit allem was sie hatten, ihren Sieg einzufahren. Dieser Plan wurde kurz vor Schluss von Holger Louis durchkreuzt, indem er einen Schuss von links aus 15 Metern verwandelte (89.).Wiedermal hat unsere Truppe Moral bewiesen und ein gerechtes Unentschieden gegen Schwanenberg erkämpft.


Simon Heuter

30. Spieltag: FC Union Schafhausen - VfJ Ratheim 2:1 (0:1)

Es war von Anfang an klar: das wird ein schweres Spiel. Zu den widrigen Platzverhältnissen kann man nur sagen: -nass, matschig und rutschig- Und mit Ratheim kam eine Mannschaft, für die es um den Klassenerhalt ging. Dem entsprechend stand Ratheim unter dem Druck, punkten zu müssen. Das Ziel der Schafhausener Mannschaft war es, die eigene Serie auszubauen und oben dran zu bleiben.
Zu Beginn des Spiels hatte Schafhausen zwar mehr Ballbesitz, schaffte es aber nur vereinzelt – meist durch lange Bälle – gefährlich vors gegnerische Tor zu kommen. Hoeppener hatte nach einem langen Pass von Louis Pech, dass der Ball durch den nassen Rasen unkontrollierbar versprang. Die Schafhausener Außenverteidiger waren defensiv wenig beschäftigt, so dass sie Möglichkeiten fanden, sich ins Offensivspiel einzuschalten. Ratheim war von Anfang an darauf bedacht defensiv kompakt zu stehen, um dann durch einen Konter den eventuell entscheidenen Treffer zu erzielen.
Das Tor gelang dann auch. Nach einem schönen Angriff über den Flügel erzielte Raheim per Direktabnahme das 1:0. Die Schafhausener Mannschaft versuchte es zwar, aber auf diesem Untergrund gelang es nicht, ein ansehnliches und schnelles Offensivspiel aufzuziehen.
In der zweiten Halbzeit erarbeitete Schafhausen sich eine Reihe guter Freistoßpositionen, nach denen es zwar oft gefährlich wurde, die aber im Endeffekt nicht zum gewünschten Ausgleich führten. Nach einem Foul an ten Bosch wurden die Ratheimer durch eine gelb-rote Karte dezimiert, was den Schafhausenern die Möglichkeit bot, offensiver zu agieren. Der Mut wurde mit dem 1:1 belohnt, welches Hoeppener mit einem sehenswerten Schlenzer von der linken Strafraumgrenze in die lange Ecke gelang. Danach merkte man, die Mannschaft wollte mehr. Nach schönem Doppelpass mit Hoeppener erzielte Louis aus halblinker Position das 2:1, nachdem er relativ allein in den Strafraum eindringen konnte.
In den letzten Minuten versuchten die Ratheimer noch einmal alles: Busch rettete nach einem Kopfball glänzend auf der Linie – das Tor hätte jedoch nicht gezählt - der Schiedsrichter entschied auf Abseits.
Nach dem Spiel erhielt ein Ratheimer Spieler noch die rote Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung.
Nach diesem Charaktertest freuen sich alle auf die Aufgabe am Donnerstag, wenn das beste Team der Rückrunde gegen den Tabellenzweiten aus Schwanenberg spielt.


Thorsten Trox

29. Spieltag: SV Roland Millich - FC Union Schafhausen 0:5 (0:1)

Der grünste Rasenplatz im Kreis und gemütliche 19°C boten am vergangenen Samstag beste Voraussetzungen für ein ansehnliches Fußballspiel zwischen dem FC Union und dem SVMillich. Schafhausen dominierte das Spiel von Beginn an, zunächst allerdings ohne sich zwingende Torchancen zu erarbeiten. Die Heimmannschaft war jedoch noch ungefährlicher: Während des gesamten Spiels kamen die Millicher lediglich zu einer Ecke. Der einzige nennenswerte Torschuss war eine verunglückte Flanke in der zweiten Spielhälfte, die auf die Latte klatschte. Selbst aus einigen Leichtsinnsfehlern der Union-Abwehr entstanden kaum brenzlige Situationen. Als die Union nach der Anfangsviertelstunde durchschlagender in ihren Aktionen wurde, stellten sich schließlich einige Chancen ein, von denen Carlos Dias eine zum vermeintlichen Führungstreffer nutzte. Doch Schiedsrichter Kranz erkannte den Treffer ab, nachdem die Schafhausener Mannschaft schon glaubte, er habe Richtung Mittelkreis gedeutet. Auch einen Elfmeter nach einem Foul an Vriens wollte die Gastmannschaft haben, der ihr aber ebenfalls versagt blieb. Dafür wurde der Keeper der Heimmannschaft nach einem Handspiel außerhalb des Sechszehners vorzeitig unter die Dusche geschickt. Die daraus folgende Überzahl konnte Schafhausen schnell zur Führung nutzen: Einen abgefälschten Schuss von Alexander Vriens konnte der solide Millicher Ersatztorwart nicht festhalten, Dias reagierte am schnellsten und staubte lässig zum 1:0 ab. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Kabine. Nach dem Wiederanpfiff präsentierte sich plötzlich eine ganz andere Millicher Mannschaft: Das gewöhnliche Kreisliga A-Team hatte sich in einen Trupp kanadischer Holzfäller verwandelt. Und was machen kanadische Holzfäller? Richtig, sie holzen (um). Von daher kam das Team des SV Roland mit den zwei weiteren Platzverweisen nach 90 Minuten noch relativ gut davon. Schafhausen hingegen schaffte trotz der äußerst rustikalen Gangart der Gastgeber, die ein Union-Spieler Richtung Schiedsrichter mit den Worten „Ich hab Angst…“ kommentierte, vier weitere Treffer. Der für Dias eingewechselte „Tomek“ Arend spielte eine starke Partie, hatte vier große Chancen und markierte gleich drei Treffer. Den angestrebten Hattrick torpedierte Steffen Hoeppener, der aus sechzehn Metern mit dem linken Fuß einen schönen Schuss flach an den linken Innenpfosten nagelte, von wo aus der Ball zum 4:0 ins Tor sprang. Da die Union noch einige ordentliche Torchancen liegen lies und nach einem Foul an Vogels einen zweiten Elfmeter hätte bekommen können, war Roland Millich nicht nur mit den drei Feldverweisen, sondern auch mit fünf Gegentoren gut bedient. Allerdings könnte Millich bei der Spielweise der 2.Halbzeit das Personal im Abstiegskampf knapp werden.

Alex Vriens

28. Spieltag: FC Union Schafhausen - FC Randerath/Porselen 2:1 (1:0)

Dass die Partie gegen Randerath/Porselen kein Schaulaufen wird, war schon vor dem Spiel klar. Bereits im Hinspiel hatte der Gast gezeigt, dass er eine körperbetonte Spielweise bevorzugt, und an den vergangen Spieltagen hatte RaPo im Kampf gegen den Abstieg durch einige Kantersiege auf sich aufmerksam gemacht. Aber wenn man sich auf den Uefa-Cup Plätzen halten möchte, muss man auch ein solches Aufeinandertreffen gewinnen. Das Spiel beider Mannschaften lebte eher vom Kampf, wobei auch das Geläuf im Schafhausener Kuhlert seinen Teil dazu beitrug. Hart und trocken ist er, aber durch die vereinzelten Grasbüschel erinnert er an die nordafrikanische Savanne…Und so sahen die Zuschauer in der ersten Hälfte ein ausgeglichenes Match, in dessen Verlauf sich nur Schafhausen einige wenige gute Torchancen erarbeitete. Den wohl schönsten Angriff der Anfangsviertelstunde schloss Flügel-Flitzer Simon Heuter nach einem tollen Pass von Steffen Hoeppener sicher zum 1:0 ab. Ein mögliches 2:0 verhinderten der Torwart der Gäste und eine Abseitsstellung von Dias, und so ging es mit einer knappen Führung in die Halbzeit. Unmittelbar nach dem Pausentee gelangten die Gäste zum etwas überraschenden Ausgleich: Der ehemalige Union-Spieler Reinartz flankte ansehnlich von der linken Seite, Lambertz konnte diese maßgeschneiderte Vorlage bequem einnicken. Danach bot sich lange Zeit ein ähnliches Bild wie im ersten Durchgang. Doch einen weiteren der wenigen gelungenen Angriffe des FC Union schloss Chris Vogels zum 2:1 ab. Freddy ten Bosch hatte einen weiteren Union-Treffer auf dem Fuß, welcher jedoch abermals durch eine starke Parade verhindert wurde. Auf der anderen Seite stand einem zweiten Tor der Fusionierten nur die Latte im Weg.Körner meinte nach dem Abpfiff, „dass das Spiel in einer Woche keine Sau mehr interessiert“. Recht hat er.

Alex Vriens

27. Spieltag: FC Union Schafhausen - SV Höngen/Saeffelen 2:2 (2:2)

Nach den unfassbar erfolgreichen letzten Wochen war klar, dass man heute weiter oben dran bleiben und vielleicht sogar den vierten Platz ergattern wollte. Dazu war jedoch ein Sieg gegen den erst kürzlich auswärts geschlagenen Club aus Höngen/ Saeffelen nötig.Die Gastgeber begannen die Party sehr druckvoll und engagiert, bis sie bereits in der 5. Minute einen bitteren Rückschlag erleiden mussten. Aus einer sicheren Situation wurde aufgrund eines katastrophalen Fehlpasses von Holger Louis ein Alleingang des Gegners auf unser Tor. David Busch bemühte sich zwar seine 400 torlosen Minuten zu retten, aber der Ball landete unhaltbar in der langen Ecke. Der Union war klar, dass dieser individuelle Fehler durch mannschaftlichen Kampf wieder gut gemacht werden musste und somit ging die Aufholjagt los. Nach einer halbstündigen Druckperiode gelang Carlos Dias nach Querpass von Simon Heuter der Ausgleich (33.) und es ging direkt munter weiter. Nur wenige Minuten später setzte sich Freddy ten Bosch an der Außenbahn durch und flankte den Ball knallhart in den Fünfer. Nachdem Simon Heuter das Leder volley ins Tor legte (38.), schien es für Schafhausen ein schöner Pausentee zu werden. Doch kurz vor der Halbzeit wollte der Schiedsrichter auch mal was zum Verlauf des Spiels beitragen als er ein Foul von Marc Lenzen im 16er gesehen hatte. Weder Freund noch Feind wussten so genau, was passiert ist. Der resultierende Elfmeter landete unhaltbar in der Ecke (45.). Nach der Pause spielten beide Mannschaften auf Sieg und somit wurde das Spiel immer rasanter. Nach vielen Chancen auf beiden Seiten war der Pfostenschuss von Holger Louis (79.) wohl die größte Möglichkeit der zweiten Halbzeit. Am Ende blieb es dann beim 2 zu 2 in einem zu jedem Zeitpunkt spannenden Spiel.Nächsten Sonntag steht Randerath/ Porselen vor der Tür und es erwartet uns ein bitterer Abstiegskampf der Gäste, dem wir mit vollem Einsatz entgegentreten müssen.

Simon Heuter

26. Spieltag: FC Union Schafhausen - SV Kuckum 2:0 (0:0)

Nach der bisherigen Siegesserie war die Marschrichtung der Union für dieses Spiel klar: 3 Punkte gegen den direkten Tabellennachbarn einzukassieren und somit erneut einen Schritt näher Richtung Spitzenteams zu machen.Das Spiel war lange Zeit ausgeglichen, wobei Schafhausen es im Gegensatz zu Kuckum wenigstens hier und da mal schaffte, das gegnerische Tor in Gefahr zu bringen. In der 17. Minunte scheiterte Simon Heuter aus spitzem Winkel am Torwart der Gäste. Wenig später schnibbelte Steffen Höppener einen Freistoß aus 18 Metern an die Unterlatte(25.). Als sich Thorsten Trox kurz vor der Halbzeit an der Strafraumgrenze in gute Schussposition brachte fehlte beim Abschluss die Genauigkeit(39). Kuckum beschränkte sich auch in der zweiten Halbzeit auf Defensivarbeit und machte es den Unionstürmern nicht einfach. Nachdem Freddy ten Bosch den Ball mittels Drehschuss aus 18 Metern im Tor unterbrachte (68) war der Gast zu einer offensiveren Ausrichtung gezwungen. Nach einem Freistoß an der Außenlinie war Alex Vriens im Fünfer mit dem Fuß zur Stelle und brachte damit die Vorentscheidung (72.). Für Schafhausen ergaben sich danach noch einige Kontergelegenheiten, die jedoch nicht den Weg ins Tor fanden.Insgesamt war der Sieg verdient, da Schafhausens Defensivakteure keine vernünftige Torchance zuließen und große Teile des Spiels in der Kuckumer Hälfte stattfanden. Zu erwähnen bleibt, dass Torwart David Busch vor ungefähr 380 Minuten das letzte mal hinter sich greifen musste. Diese Serie gilt es in den nächsten Begegnungen fortzuführen.

Simon Heuter

17. Spieltag: FC Union Schafhausen – SC 09 Erkelenz II 5:0 (2:0)

Vom Papier her war Schafhausen der klare Favorit gegen den Aufsteiger aus Erkelenz. Daher konnten nur 3 Punkte das Ziel für dieses Spiel sein. Die Euphorie in der Mannschaft war nach den erfolgreichen letzten Spielen sehr groß, so dass die Gefahr bestand, den Tabellenletzten zu unterschätzen. Dieser benötigte unbedingt 3 Punkte im Kampf um den Klassenerhalt und deswegen war eine bis in die Haarspitzen motivierte Mannschaft im Kuhlert zu erwarten. Doch die Union machte schon direkt von Beginn an klar, dass sie schnell für eindeutige Verhältnisse sorgen wollte. So sorgte Freddy ten Bosch mit einer schönen Einzelleistung schon früh für das 1:0 (12.). Kurze Zeit später war er nur durch ein hartes Foul vom Ball zu trennen. Den anschließenden Freistoß setzte Spielertrainer Holger Louis in die Maschen (21.). Danach ließ die Union die Zügel etwas schleifen, so dass Erkelenz etwas besser ins Spiel kam, ohne jedoch wirkliche Chancen herauszuspielen. Nach dem Seitenwechsel machte Union schnell den Sack zu. Thorsten Trox , der wiederum mit einer sehr starken Leistung überzeugte, und Simon Heuter, dessen Flanke von einem Gästespieler ins Tor abgefälscht wurde, erhöhten auf 4:0 (53. und 58.). Erkelenz dagegen vergab zweimal kläglich aus kurzer Distanz. Die Union spielte im Anschluss munter weiter und Carlos Dias traf noch nach einer Flanke von Martin Laumen zum 5:0 Endstand. (73.).
Insgesamt war der Sieg zu keiner Zeit gefährdet und die Union wusste durch schönen Kombinationsfußball zu überzeugen. Erkelenz dagegen fiel häufig durch ein überharte Gangart auf, da sie vor allem mit den flinken Schafhausener Außenspielern so ihre Probleme hatten. Der Sieg fiel auch daher so hoch aus, da die Union eine hohe Effektivität bei ihrer Chancenauswertung besaß. Insgesamt war dies eine sehr souveräne Vorstellung des Gastgebers.
Nebenbei ist Keeper Busch nun mittlerweile knapp 300 Minuten ohne Gegentor. Auch diese Serie will man am Sonntag gegen den Tabellennachbarn aus Kuckum fortsetzen.

Martin Laumen

10. Spieltag: SV Höngen/Saeffelen – FC Union Schafhausen 0:2 (0:2)

Nach den erfolgreichen letzten Wochen war die Zielsetzung vor dem Spiel klar und eindeutig. Die Union wollte noch ein wenig das obere Tabellendrittel aufmischen. Daher sollten in Saeffelen auch weitere drei Punkte eingefahren werden. Neben Alex Vriens musste jedoch kurzfristig auch noch Michael Körner mit einer Fußverletzung passen, so dass der Spielertrainer Holger Louis bei der Aufstellung zum Experimentieren gezwungen war. So rückte Thorsten Trox, gerade aus dem Urlaub zurück, ins Team.
Von Beginn an war die Union die spielbestimmende Mannschaft. Viele flüssig vorgetragene Kombinationen sorgten für gefährliche Situationen im gegnerischen Strafraum.
Dennoch fielen die beiden Tore nach Standardsituationen in Folge von scharf hereingebrachten Ecken des Spielertrainers Holger Louis. Das 1:0 erzielte Carlos Dias aus kurzer Distanz aus dem Getümmel heraus (12.). Beim 2:0 war Christian Vogels per Kopf zur Stelle (24.). Höngen/Saeffelen hatte seine stärkste Phase gegen Ende der ersten Halbzeit, so dass Schafhausen in Person von Marc Lenzen auf der Linie klären musste.
Auch nach der Pause ließ die Union in ihren Angriffsbemühungen nicht locker. Doch die Angriffsbemühungen wurden nicht mit Erfolg gekrönt. So scheiterte Simon Heuter mit einem trockenen Schuss aus 16 Metern von halb rechts, Thorsten Trox vergab freistehend, da er anstatt zu schießen nochmal auf den neben ihn postierten Mitspieler ablegen wollte und Carlos Dias wurde mehrfach durch den Schiedsrichter per Abseitsentscheidung – teils fragwürdig - zurückgepfiffen, wodurch der Union weitere Torchancen verwehrt wurden.
Höngen/Saeffelen brachte mit Rütten und Zimmermanns noch zwei weitere Stürmer, um sich gegen die Niederlage zu stemmen, doch sprangen dabei nicht allzu viele klare Torchancen heraus. Einen kleinen Aufreger gabs noch, als der herausstürmende Unionkeeper Busch Höngens Lammertz unsaft zu Boden beförderte. Doch die erwartete Karte des Schiedsrichters blieb stecken.
Insgesamt lässt sich sagen, dass die Union über das gesamte Spiel die präsentere Mannschaft war und somit völlig verdient die drei Punkte eingefahren wurden.
Leider zog sich Christian Vogels eine Leistenverletzung zu, so dass er in den nächsten Spielen wohl der Mannschaft fehlen wird.

Martin Laumen

18. Spieltag: FC Union Schafhausen – TuS Jahn Hilfarth 2:0 (1:0)

Nur zwei Tage nach der Niederlage in Kückhoven, wo Schafhausen allerdings unter Wert geschlagen wurde, stand nun die Partie gegen den TuS Jahn Hilfarth an. Der Liga-Neuling war nur schwer einzuschätzen – in der Abwehr anfällig, aber nach vorne hin sicher sehr gut besetzt.
Die Union fand gut ins Spiel und konnte Hilfarth schon früh unter Druck setzen. Als Simon Heuter zum wiederholten Male seinem Gegenspieler zu enteilen drohte, trat dieser gegen Heuter nach. Der Schiedsrichter zögerte nicht lange und stellte Gästespieler Kralijk vom Platz (14.). In der Folge war Schafhausen die deutlich aktivere Mannschaft, doch zunächst führten die zahlreichen Angriffe nicht zum gewünschten Erfolg. In der 40. Minute war es dann soweit – Heuter traf nach gelungener Vorarbeit von Freddy ten Bosch zum überfälligen 1:0. Pech für die Heimelf dann kurz vor der Halbzeit, als Steffen Hoeppener nur den Pfosten traf (42.). Ein zweites Tor, noch vor dem Seitenwechsel, hätte sicher schon die Vorentscheidung bedeutet. So musste man auch in der zweiten Halbzeit mit der Gegenwehr der Hilfarther rechnen.
Die erste Chance nach Wiederanpfiff hatte jedoch Schafhausen. Mit etwas Glück konnte ein Hilfarther Akteur einen Dias-Kopfball noch auf der Linie klären (47.). Hilfarth bemühte sich, war aber wenig kreativ in ihren Angriffsbemühungen. So wurden meist lange Bälle in die Spitze geschlagen, in der Hoffnung, dass die Offensivabteilung der Jahner dem Spiel noch einmal eine Wendung geben könnte. Zu diesem Zeitpunkt war die zahlenmäßige Überlegenheit der Schafhausener nicht unbedingt zu erkennen. Grund dafür war aber auch, dass Schafhausen stets darum bemüht war in der Defensive in Überzahl zu spielen. Man wollte zu keinem Zeitpunkt Gefahr laufen ausgekontert zu werden, hatte Spielertrainer Louis doch vor den starken Offensivkräften gewarnt. Schafhausen blieb die gefährlichere Mannschaft, doch der Pfosten verhinderte noch zwei weiter Male die Vorentscheidung (68., 80.). Erst in der 87. Spielminute konnte Dias mit seinem Treffer zum 2:0 das Spiel zu Gunsten der Hausherren entscheiden. In der Nachspielzeit sah dann noch ein weiterer Gästeakteur die Rote Karte – Hilfarths Stephan Epple hatte seinem Ärger über eine Schiedsrichterentscheidung mit dem “Scheibenwischer“ Luft gemacht (90.). Der Sieg der Schafhausener war zu keiner Zeit gefährdet, auch wenn der Gast nie aufgab und eine tolle kämpferische Leistung zeigte. Nun folgt am Ostermontag in Saeffelen das dritte Spiel innerhalb von nur sechs Tagen. Mit dem Tabellennachbarn Höngen/Saeffelen trifft man dort auf einen Gegner auf Augenhöhe. Gewinnt man auch dieses Spiel, rücken die UEFA-Cup Plätze für die Unioner wieder in greifbarer Nähe.

Michael Körner

21. Spieltag: TuS Kückhoven – FC Union Schafhausen 3:0 (1:0)

Nach drei Siegen in Serie ging es für die Union nun zum Titelaspiranten Nr.1 aus Kückhoven. Schon vor dem Anpfiff war klar, dass man der individuellen Überlegenheit der Kückhovener Mannschaft nur mit einer taktisch disziplinierten und kämpferischen Leistung entgegentreten könnte
Erfreulicherweise setzte die Mannschaft in der ersten Halbzeit die Vorgaben von Trainer Holger Louis in die Tat um und bot dem Favorit Paroli. Zwar hatte Kückhoven mehr Ballbesitz, jedoch fehlten zündende Ideen, um den eng gestaffelten Defensivverbund Schafhausens in ernsthafte Bedrängnis zu bringen. Stattdessen setzten die Blau-Weißen gefährliche Konter. Leider mangelte es an der Präzision im Abschluss. Kurz vor der Halbzeitpause ereignete sich dann die spielentscheidende Szene, als der Kückhovener Stürmer Ibo Coroz sich im Strafraum durchsetzte, den Ball an David Busch vorbeispitzelte und vom Keeper elfmeterwürdig von deinen Beinen geholt wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte Eike Reinert souverän. Wenige Minuten später hatte die Union Glück, als Kückhoven nach schöner Kombination in Person von Andre Hennen mit einem Flachschuss aus 12 Metern am gut reagierenden David Busch scheiterte.
Nach dem Pausenkaffee waren die Union-Spieler wild entschlossen, das Ruder herumzureißen. Schließlich hatten die ersten 45 Minuten gezeigt, dass auch das vermeintliche Top-Team der Liga verwundbar war. Die größte Chance wurde vergeben, als Carlos Dias nach einer Ecke den Ball per Kopf in den Fünfmeterraum beförderte und der Kückhovener Torhüter der Einschussgelegenheit für Steffen Hoeppener mit einer Faustabwehr zuvorkam. Im Gegenzug nutzte Kückhoven die Sorglosigkeit der Schafhausener Hintermannschaft aus und sorgte mit dem 2:0 durch Alagöz für die Vorentscheidung. Geschockt von dem Gegentor verlor Schafhausen für einige Minuten vollkommen die Ordnung und kassierte folgerichtig das 3:0 durch Coroz, der eine Flanke vom rechten Flügel unhaltbar einnickte. Nach dem neuerlichen Rückstand reagierte Holger Louis und brachte mit Fredy ten Bosch, Thomas Peters und Andi Kucherov, der ein gelungenes Debüt in der 1. Mannschaft gab, frische Kräfte. Zwar konnten die eingewechselten Spieler den einen oder anderen offensiven Akzent setzen, jedoch war der Widerstand des FC Union weitestgehend gebrochen. So verflachte das Spiel zunehmend. In der Schlussphase hätte der Kückhovener Verteidiger Reinert mit einem sehenswerten Freistoß aus 35 Metern beinahe das 4:0 erzielt, wenn die Querlatte David Busch nicht zur Hilfe geeilt wäre.
Letztlich bleibt festzuhalten, dass die Punkte verdientermaßen in Kückhoven bleiben, auch wenn das Ergebnis etwas zu hoch ausfiel. Die wenigen Fehler, die sich die Schafhausener Mannschaft erlaubt hat, wurden konsequent bestraft. Dennoch wirft die Niederlage die Mannschaft nicht um, zumal die Leistungskurve nach diesem Spiel eher nach oben als nach unten zeigt.
Bereits am Samstag bietet sich beim Heimspiel gegen Hilfarth die Möglichkeit, den Weg für eine neue Serie zu ebnen.

Steffen Hoeppener

25. Spieltag: SV Golkrath – FC Union Schafhausen 1:3 (1:2)

„Schlecht gespielt, aber drei Punkte mitgenommen!“, das war der Satz der vielen Spielern nach dem 1:3 in Golkrath über die Lippen ging. Mit diesem Fazit konnten sich wohl auch die meisten mitgereisten Fans trösten, die vor allem in der ersten Halbzeit ein schwaches Spiel ihrer Unioner sahen. Dabei hatte das Spiel für die Gäste gut angefangen, führte man doch nach einem Doppelschlag von Simon Heuter schon früh mit 2:0. Die Partie begann verheißungsvoll – nach gerade einmal sieben Minuten markierte Simon Heuter, mit einem schönen Schuss von der Strafraumgrenze, das 1:0 für Schafhausen. Als nur zwei Minuten später das 2:0 folgte – Carlos Dias hatte per Kopf für Heuter aufgelegt – sah zunächst alles nach einem ungefährdeten Sieg für die Union aus (9.). Doch es kam ganz anders. Die Union stellte plötzlich das Fußballspielen ein und ließ einige gute Angriffe der Golkrather zu. Nach einem langen Ball in die Spitze war man einen Moment unaufmerksam, der agile Arndt von der Forst umkurvte Abwehr plus Torwart und erzielte den Anschlusstreffer (19.). Es folgte eine Phase, in der den Schafhausenern nichts mehr zu gelingen schien. Im Spielaufbau lief nur noch sehr wenig zusammen, man fand nicht mehr in die Zweikämpfe, und Unkonzentriertheiten führten zu vielen Ballverlusten. Golkrath war zu diesem Zeitpunkt sicher ein ebenbürtiger Gegner. Die Halbzeitpause war bitter nötig, damit sich die Spieler noch einmal sammeln konnten.
Fast wäre mit dem ersten Angriff der Golkrather nach der Pause der Ausgleich gefallen. Golkrath verstand es immer wieder das Mittelfeld schnell zu überbrücken aber im Abschluss fehlte die letzte Konsequenz. Dabei war auf Torwart David Busch stets Verlass, der viel Sicherheit ausstrahlte und immer gut mitspielte. Mitte der zweiten Halbzeit fing sich dann der Gast aus Schafhausen wieder und man war von nun an die spielbestimmende Mannschaft. Nach einem Konter, den Dias erfolgreich abschließen konnte, war das Spiel entschieden (68.). Die Golkrather leisteten fortan nur noch wenig Gegenwehr und schienen sich in ihr Schicksal zu ergeben. Leider blieb dem Gast der vierte Treffer verwehrt: Der kurz zuvor eingewechselte Marcel Otten traf, nach einer gelungenen Kombination über drei Stationen, mit einem satten Schuss in die Maschen, aber Schiedsrichter Hovemann erkannte auf Abseits. Eine sehr fragwürdige Entscheidung.
Somit endete das Spiel 3:1 und Schafhausen konnte das dritte Spiel in Folge gewinnen. Eins ist jedoch klar: Will man am Donnerstag in Kückhoven die kleine Serie nicht enden lassen, bedarf es einer klaren Steigerung und einer überdurchschnittlichen Leistung gegen einen überdurchschnittlich gut besetzten Gegner.

Michael Körner

24. Spieltag: FC Union Schafhausen – SV Breberen 4:1 (2:1)

Die Zielsetzung vor dem Spiel war klar – die Union wollte zum zweiten Mal in dieser Saison zwei Spiele hintereinander gewinnen. Das war bis dahin nur einmal gelungen, als man in der Hinrunde zunächst Millich und dann Ratheim schlug. Mit Breberen kam ein durchaus ungemütlicher Gegner ins Stadion zum Kuhlert, der die Heimelf in den letzten Jahren immer wieder vor Probleme stellte. Das Hinspiel in Breberen ging mit 2:1 verloren. Eine interessante Parallele – auch damals hatte man in der Vorwoche Immendorf nach einer guten Leistung geschlagen, verlor dann aber in Breberen.
Die Union fand gut ins Spiel und hatte in den ersten Minuten mehr Ballbesitz. Bereits in der 9. Minute fiel die Führung für die Heimelf – Carlos Dias hatte nach einer Ecke von Holger Louis die Lufthoheit im Breberner Strafraum und nickte zum 1:0 ein. Die Führung brachte mehr Sicherheit in das Spiel der Unioner und in der Folge konnten einige Angriffe gefährlich vorgetragen werden. Defensiv stand man sicher und ließ nur wenig zu. Das war vor allem auch Alex Vriens zu verdanken, der nach langen Bällen in Kopfballduellen über neunzig Minuten nicht zu schlagen war. Nach einem Freistoß von Steffen Höppener flog das Spielgerät gefährlich in den gegnerischen Strafraum. Wieder hatte Dias das beste Timing, leitete den Ball weiter auf Marc Lenzen, der wiederum mit einem Kopfball zunächst am Querbalken scheiterte, den Abpraller dann aber über die Linie befördern konnte (23.). Zu diesem Zeitpunkt war die Führung absolut verdient, denn Schafhausen war engagierter und Breberen das deutlich schwächere Team. Die wenigen Angriffe der Breberner wurden wenig kreativ vorgetragen und kamen nur selten zum Abschluss. Das änderte sich jedoch in Minute 28, als Donovan Hilgers auf 2:1 verkürzen konnte. Durch eine Unachtsamkeit in der Schafhausener Abwehr kam Hilgers aus 16 Metern zum Schuss und traf ins linke untere Eck. Plötzlich wurde das Spiel hektischer. Breberen hatte von nun an mehr Spielanteile und kam durch Theves zum zweiten gefährlichen Torschuss, den Busch über die Latte lenken konnte. Die Unioner blieben jedoch immer gefährlich. Laumen und Dias scheiterten jeweils am Pfosten nachdem sie den Breberner Torwart schon überwunden hatten (40.,45.). So ging es mit einer 2:1 Führung in die Pause.
Kurz nach Wiederbeginn setzte Simon Heuter zu einem Solo an. Gestartet in der eigenen Hälfte, war er nur noch durch ein Foul im Sechzehner am Torschuss zu hindern. Breberens Lars Melchers hatte Heuter zu Fall gebracht und sah gelb. Als Melchers dann seinen Unmut gegenüber dem Schiedsrichter mehr als deutlich zum Ausdruck brachte wurde daraus die Ampelkarte. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Spielertrainer Holger Louis in gewohnt sicherer Manier (48.). Trotz Feldüberlegenheit, konnte Schafhausen die Führung zunächst nicht weiter ausbauen. Breberen war durch Standards weiter gefährlich. Zunächst segelte ein Breberner Freistoss gefährlich durch den Fünfer, wenig später setzte Seferens einen Freistoss an die Latte (70.). In der Schlussphase der Partie boten sich für Schafhausen noch weitere Chancen um die Führung auszubauen, diese wurden aber kläglich vergeben. Nur noch einmal konnten die Fans des FC Union zum Jubel ansetzen, als Dias, nach schöner Vorarbeit vom eingewechselten Freddy ten Bosch, den Ball zum 4:1 einschieben konnte (78.).
Insgesamt war es ein verdienter Sieg für die Heimelf, der auch durchaus noch höher hätte ausfallen können. Im nächsten Spiel muss die Truppe beim SV Golkrath antreten. Es wird sich zeigen, ob es gelingt die kleine Serie weiter auszubauen. Die Mannschaft würde sich über zahlreiche Unterstützung aus dem eigenen Fanlager natürlich sehr freuen.

Michael Körner

23. Spieltag: FC Immendorf - FC Union 0:2

Ein Blick auf die Tabelle genügte: Der erste mögliche Abstiegsplatz war nicht fern und bei einer Niederlage bestand die Gefahr, wieder richtig in den Abstiegsstrudel hineinzugeraten. Was die Aufgabe nicht einfacher machte war die Tatsache, dass der FC Union beim Erzrivalen Rhenania Immendorf gastierte, der die torgefährlichste Offensivabteilung der Liga stellt und noch eine Rechnung aus dem Hinspiel begleichen wollte. Doch die Mannschaft ging defensiv gut eingestellt und hochmotiviert in die Partie. Immendorf schien beeindruckt und erspielte sich in der ersten Hälfte lediglich eine gute Torgelegenheit: Ein Immendorfer Angreifer hämmerte den Ball aus zwölf Metern in halbrechter Position knapp über das Schafhausener Gehäuse. Auch der FC Union schaffte es in einem ausgeglichenen Spiel nicht, sich viele klare Tormöglichkeiten zu erarbeiten. Das Spiel wurde vielmehr von den Abwehrreihen dominiert. Auf Schafhausener Seite verdienten sich vor allem die Außenverteidiger Vogels und Jennißen Bestnoten, die die hochgelobten Immendorfer Außenstürmer quasi vollkommen aus dem Spiel nahmen. Der Immendorfer Platz, holprig wie ein böhmischer Kartoffelacker, tat das Übrige zu einem für die Zuschauer wenig unterhaltsamen weil an Torraumszenen armen Spiel. Trotzdem konnte man in der Schafhausener Kabine zur Pause zufrieden sein, war doch die taktische Marschroute von Trainer Louis bis dahin aufgegangen. Im zweiten Spielabschnitt wirkte sich die Hereinnahme von Freddy ten Bosch und Martin Laumen positiv auf das Offensivspiel der Union aus: Beide marschierten die Außenlinie rauf und runter und so gelang es der Schafhausener Mannschaft, immer wieder schnelle Angriffe zu fahren, denen allerdings zunächst der Erfolg versagt blieb. Die beste Möglichkeit war ein Kopfball von Vriens im Anschluss an eine Ecke, der aber das Tor knapp verfehlte. Doch in der 81. Minute war es endlich so weit: Carlos Dias legte aus einer Spielertraube heraus quer, Martin Laumen musste aus sieben Metern nur noch einschieben. Die darauf folgende Schlussphase der Partie hatte es in sich: Eine Riesenchance der Immendorfer vereitelte der wieder souveräne Union-Keeper Busch mit Bravour. Auf der anderen Seite lief der eingewechselte Thorsten Trox alleine auf den Heim-Torwart zu und schaffte es nicht, den Ball im Kasten unterzubringen. Dann rettete Marc Lenzen für die Union auf der Linie. Nur Sekunden später machte Trox es alsdann besser: In der 88. Minute hatte er nach einem Einwurf Freilauf im Immendorfer Sechszehner und donnerte den Ball mit links aus spitzem Winkel zum Endstand in das linke obere Dreieck.

Alex Vriens

22. Spieltag: FC Union Schafhausen - VFL Übach/Boscheln 5:2


Nach der enttäuschenden Leistung vom letzten Heimspiel gegen Waldfeucht/Bocket hatte sich die Union-Elf Wiedergutmachung vorgenommen. Dementsprechend engagiert wurden von der ersten Minute die Zweikämpfe geführt und der Gegner unter Druck gesetzt. Logische Folge war das 1:0 durch Steffen Hoeppener (7. Minute), der nach mustergültiger Vorarbeit von Simon Heuter den Ball nur noch über die Linie stolpern musste. Die Führung gab unserer Mannschaft sichtlich Selbstvertrauen, so dass die Zuschauer einige ansehnliche Kombinationen bestaunen konnten. Um das 2:0 nachzulegen, bedurfte es jedoch einer Standardsituation, bei der Tomek Arend nach einem Freistoß aus dem Halbfeld und einiger Verwirrung im Gästestrafraum goldrichtig stand (27. Min). Während sich der Gast noch von diesem Tiefschlag zu erholen versuchte, stürmte die Union weiter. Michael Körner krönte seine starke Leistung mit dem 3:0, als er den Gästetorwart mit einer Flanke auf dem falschen Fuß erwischte und diese sich direkt ins Tor senkte (29.). Als Carlos Dias nur fünf Minuten später zum 4:0 einnickte, schien die Partie vorzeitig entschieden und der eine oder andere Zuschauer hatte sich wohl schon auf ein gemütliches Schaulaufen in der zweiten Hälfte eingestellt. Doch Übach-Boscheln, bis dato nur durch einen Lattenschuss richtig gefährlich vor dem Tor von Keeper David Busch aufgetaucht, nutzte eine Unachtsamkeit in der Deckung des FC Union in Person von Dennis Wolf, der eine Freistoßflanke zum Anschlusstreffer verwertete (36.). Deutlich schwerer als der Gegentreffer wog jedoch eine Szene in der 41. Minute, als sich Simon Heuter nach Ballwegschlagen und anschließendem Lamentieren Gelb/Rot einhandelte. Für die zweite Hälfte hatten sich die Unioner dennoch vorgenommen die Ruhe zu bewahren, schließlich betrug die Führung satte drei Tore. Leider agierte die gesamte Mannschaft zu Beginn der zweiten Hälfte etwas zu ruhig. So kam es wie es kommen musste: Töpfer nutzte die Passivität der Schafhausener Mannschaft und erzielte mit einem Flachschuss aus 16 Metern das 2:4. Allerdings muss man den Spielern in blau-weiß ein Kompliment machen, da sie nach dem Gegentor wieder zur Ordnung fanden und größere Tormöglichkeiten für den Gast in der Folgezeit Mangelware blieben. Vielmehr hätte die Union in einigen Situationen große Konterchancen konsequenter verwerten können. So dauerte es bis zur 85. Minute, ehe der eingewechselte Fredy ten Bosch für die endgültige Entscheidung sorgte.
Insgesamt war der Sieg vor allem aufgrund der ersten Halbzeit hochverdient und gibt lässt hoffen, dass die Mannschaft auch in den kommenden Wochen mit sehr vielen Spielansetzungen, zahlreiche Dreier sammeln kann.

Steffen Hoeppener

20. Spieltag: Union - SV Waldfeucht-Bocket 1:2


Es war ein verdienter Sieg der Gäste, die vor allem in der ersten Spielhälfte die klar überlegene Mannschaft stellten. Dabei war die taktische Marschrichtung des FC Union klar: Positionen halten und bei Ballbesitz für den Gegner diesen sofort unter Druck setzen. Das wurde aber vor allem in den ersten 45 Minuten viel zu selten umgesetzt: Schon in der 13. Minute erzielte der Waldfeuchter Beulen aus 16 Metern das 0:1. Vorausgegangenen war ein Spaziergang durch die Schafhausener Hintermannschaft, der eher was mit einem gemütlichen Flanieren im Wassenberger Wald als mit einem Fußballspiel zu tun hatte. Deutsche Rosskastanien wären kaum passiver als die Schafhausener Abwehrspieler in dieser Situation. Da tat es auch nichts zur Sache, dass Simon Heuter kurz darauf die Möglichkeit zum Ausgleich vergab, denn im Anschluss daran hätte der Gast zum 0:2 treffen müssen, als sich nach einer Standardsituation gleich dreimal die Möglichkeit zum Nachschuss ergab. Auch in der Folge war Waldfeucht überlegen und für die Union rettete nach einem Konter nur noch der Pfosten.
So war die Brandrede von Union-Trainer Louis zur Pause auch angebracht. Und sie verfehlte ihre Wirkung zunächst nicht: Nach dem Wiederanpfiff war die Mannschaft enger am Mann und schaffte es endlich, den Gegner auch mal unter Druck zu setzen. Es ergab sich eine Vielzahl guter Möglichkeiten, die aber ungenutzt blieben. Die Mannschaft steckte jedoch nicht auf und die logische Konsequenz daraus war der Ausgleich durch Steffen Hoeppner, der einen der stets gefährlichen Eckbälle in der 68. Minute einnickte. Waldfeucht blieb aber immer gefährlich und nach dem Ausgleich verfiel Schafhausen aus unerklärlichen Gründen wieder in die alte Lethargie. Und so nutzte der Waldfeuchter Vraetz in der 77. Minute eine Möglichkeit zum 1:2, die sich durch einen Schafhausener Ballverlust im Anschluss an eine Ecke der Fusionierten ergab. Danach war die Partie gelaufen und das Fazit von Holger Louis trifft den Nagel auf den Kopf: „Ein Unentschieden wäre drin gewesen, hätten wir unsere Chancen genutzt. Hätten die ihre Chancen genutzt, hätten sie uns in der ersten Hälfte die Bude vollgehauen.“

Alex Vriens

19. Spieltag: SG Würm Linder - FC Union Schafhausen 1:0

Einen ganz bitteren Rückschlag ereilte Union Schafhausen bei der zum dritten Mal angesetzten Partie in Würm/Lindern. Zum wiederholten Mal hatte man die Möglichkeit, nach einem überzeugenden Sieg nachzulegen und sich in eine sicherere Tabellenregion zu bewegen. Würm/Lindern hatte in den letzten Spielen enttäuscht und drohte in der Liga durchgereicht zu werden. Dementsprechend motiviert gingen die Spieler in schwarz-grün zu Werke. Schafhausener ließ sich viel zu sehr von der Aggressivität und Laufbereitschaft des Gegners beeindrucken und hielt in der ersten Halbzeit nur streckenweise dagegen. Die Mannschaft wirkte nicht wach genug, Würm/Lindern war in nahezu jeder Situation handlungsschneller. Darüber hinaus wurde das Spielgerät, wenn es denn mal den Weg in die Schafhausener Reihen gefunden hatte, mit beeindruckender Regelmäßigkeit über die Außenlinie befördert oder direkt dem Gastgeber zugespielt. Da Würm/Lindern selbst ebenso wenige spielerische Akzente setzen konnte, fiel der 1:0 Siegtreffer durch Ali Khan dennoch eher überraschend. Dem Tor vorausgegangen waren sowohl individuelle als auch Abstimmungsfehler. Nach dem Rückstand steigerte sich der FC Union und hatte durch Carlos Dias den Ausgleich auf dem Fuß, der nach einem missratenen Abschlag des Linderner Schlussmanns mit einem Heber nur knapp das Gehäuse verfehlte. So ging es mit langen Gesichtern in die Pause. Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel offener, Schafhausen versuchte über die Flügel Druck zu entwickeln. Mehr als zahlreiche Freistoßgelegenheiten und Eckbälle, die jedoch allesamt verpufften, sprangen nicht heraus. Die einzige nennenswerte Chance zum Ausgleich vergab der eingewechselte Torsten Trox, der nach schöner Ablage von Carlos Dias auf den Kasten von Würm/Lindern zustürmte, jedoch in dieser Szene im generischen Torhüter seinen Meister fand. Nicht unterschlagen darf man zwei bis drei gute Einschussmöglichkeiten des Gastgebers, bei denen Torwart David Busch oder der Pfosten retteten. So blieb es bei dem knappen, aber nicht unverdienten Sieg des Gastgebers.
Am Sonntag muss man nun als Außenseiter in Immendorf antreten. Es bleibt zu hoffen, dass die Wut und Enttäuschung über die eigene Leistung, die sich nach dem Spiel in der Schafhausener Kabine ausbreitete, am Sonntag in Immendorf in positive Energie umgesetzt wird.

Steffen Hoeppener



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